Seelsorge und Beratung

 

Leben im Licht

Seelsorge

Seelsorge ist für mich wie ein Weg:
Ein stiller, geschützter Pfad, der Menschen durch dunkle oder neblige Lebensabschnitte begleitet.
Sie bietet Orientierung, Raum für Gedanken, Trost und Stille – ohne zu drängen, sondern Schritt für Schritt, im eigenen Tempo.
Sie ist kein Ziel, sondern Begleitung – auf einem Weg, der manchmal einfach jemanden braucht, der mitgeht.

 

 

 

„Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn du, ´HERR`, bist bei mir! Dein Stock und dein Hirtenstab geben mir Trost.“
– Psalm 23,4

Mein Zeugnis

Neue Augen und ein neues Herz

Die Suche nach Anerkennung und der Weg in die Dunkelheit

Ich war viele Jahre eine Frau, die nach Anerkennung suchte, nach Bestätigung, nach dem Gefühl, gesehen zu werden. Mein Leben war eine Bühne, und ich spielte darauf eine Rolle, die niemandem zeigte, wie leer ich innerlich war. Ich war alleinerziehende Mutter, arbeitete, funktionierte – doch in mir war ein Loch, das ich mit allem Möglichen zu füllen versuchte: mit Menschen, mit Alkohol, mit Partys, mit Aufmerksamkeit. Doch nichts blieb. Alles war nur für kurze Zeit genug, dann kam wieder die Leere.

Ich log, um besser dazustehen. Ich erfand Dinge, gab mich größer, stärker, erfolgreicher. Schwäche durfte ich nicht zeigen, denn in meiner Welt galt: Nur die Starken überleben. Also wurde ich hart, kalt, unnahbar. Ich glaubte, man müsse böse werden, um in einer bösen Welt zu bestehen. Schon seit meiner Kindheit hatte ich eine Faszination für das Okkulte – für Dinge, die verborgen, dunkel und mächtig waren. Ich spielte mit dieser Macht, und sie spielte mit mir. Es begann harmlos, mit Neugier, und endete in einem Leben voller Finsternis.

Ich hatte Macht über Menschen, oder glaubte, sie zu haben. Ich fluchte, ich verfluchte. Ich sprach Worte aus, die anderen schadeten – und es gefiel mir. Ich wollte, dass Menschen litten, wenn sie mich verletzt hatten. Ich genoss es, Kontrolle zu haben, Furcht zu sehen. Ich hasste Menschen – selbst meine Familie war nicht ausgenommen. Nur mein Sohn war der Einzige, bei dem ich mich zusammenriss. Für ihn war ich die Mutter, für den Rest der Welt war ich jemand, der hasste und zerstörte.

Zusammenbruch und Begegnung mit der Gnade

Doch mit der Zeit wuchs in mir etwas anderes – eine Dunkelheit, die kaum noch auszuhalten war. Ich war zerrissen, leer, gefangen in meiner eigenen Bosheit. Ich hatte Panikattacken, Herzrasen, Angst zu sterben. Ich dachte, ich hätte alles unter Kontrolle, und plötzlich lag ich da, unfähig zu atmen, überzeugt, dass es vorbei war. Ich wusste nicht, dass das der Anfang von etwas Neuem war.

Kurz zuvor hatte sich meine Cousine nach Jahren wieder bei mir gemeldet. Sie erzählte mir von der Bibel, von Jesus. Ich wollte nichts davon hören. Doch sie sagte nur einen Satz: „Du bist näher an Gott, als du denkst.“ Ich lachte, doch diese Worte brannten sich in mich hinein. Tage später hatte ich erneut eine Panikattacke. Ich war am Ende, weinte, wusste nicht weiter. Da schickte sie mir eine Nachricht mit einem Gebet. Ich war wütend, wollte nichts davon hören, warf das Handy weg. Aber in mir war ein Drängen, das ich nicht erklären konnte. Irgendwann nahm ich das Handy und sprach das Gebet laut aus – zwischen Tränen, halb schluchzend, halb trotzig. Es war das Übergabegebet. Ich sprach es zu Ende, legte das Handy beiseite und schlief erschöpft auf dem Sofa ein.

Am nächsten Morgen wachte ich auf, und alles war anders. Ich kann es kaum beschreiben. Ich öffnete die Augen – und die Welt war in Farbe. Als hätte jemand einen Schleier weggezogen. Alles war hell, klar, lebendig. Mein Herz war leicht, so leicht, wie ich es noch nie gespürt hatte. Ich fuhr zur Arbeit, und selbst die Menschen, die ich früher verachtet hatte, sah ich mit neuen Augen. Ich sah nicht mehr Unterschiede, ich sah Menschen. Liebe. Frieden. Ich wollte fluchen – doch ich konnte es nicht. Es ging einfach nicht mehr. Etwas in mir hielt mich zurück, als hätte jemand meine Zunge berührt und mir eine neue Stimme gegeben.

Ein neues Herz – ein neues Leben

Meine Kollegen merkten sofort, dass etwas anders war. Auch meine Mutter sah es. Als ich ihr davon erzählte, weinte sie. Ich hatte Angst, sie würde mich für verrückt halten, aber sie glaubte mir. Ich sagte zu ihr: „Mama, ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber es fühlt sich an, als hätte ich ein neues Herz bekommen.“ Und genau das war es. Gott hatte mir ein neues Herz geschenkt.

Seit diesem Tag ist mein Leben nicht mehr dasselbe. Ich habe erkannt, wie mächtig Worte sind – zum Guten wie zum Bösen. Ich weiß, dass ich ohne Gott verloren war, und dass seine Liebe mich aus der Finsternis geholt hat. Er hat mich gerettet, als ich kurz davor war, meine Seele zu verlieren. Jetzt lebe ich mit einem neuen Herzen und mit neuen Augen. Ich sehe die Welt anders, ich sehe Menschen anders, und ich sehe mich selbst als das, was ich wirklich bin: geliebt, frei, erlöst.

Meine Botschaft an jeden, der das liest: Öffne dein Herz, verschließe es nicht. Lass Jesus hinein. Gib ihm alles – deine Schuld, deine Angst, deine Dunkelheit. Denn nur er kann dich wirklich neu machen. Ich weiß das, weil ich es erlebt habe. Ich war verloren – und jetzt sehe ich in Farbe. Ich habe neue Augen und ein neues Herz.

Über mich - Rosa Ligotti

„Wie Gott auf krummen Linien gerade schreibt…“
So würde ich mein Leben zusammenfassen.
Früher oder später braucht jeder von uns ein Gegenüber, das zuhört, ermutigt und einfach ein Stück des Lebensweges mitgeht.
Weil ich weiß, wovon ich spreche, ist es mir ein Herzensanliegen, Menschen zu begleiten.

„Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.“
– Hesekiel 36:26

YouTube Video

Ich bin zutiefst dankbar, dass ich diese Veränderung erleben durfte.Und ich wünsche mir, dass auch du erfährst, was es bedeutet, wirklich neu zu werden – mit neuen Augen und einem neuen Herzen. Hier geht’s zu meinem ausführlichen Zeugnis:

Dein Kontakt zu mir

Wenn du das Bedürfnis hast, über deine Sorgen oder dein Herz zu sprechen, bin ich gerne für dich da. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem du dich wohlfühlen und öffnen kannst.

Rosa Ligotti
Mobil: 0172 – 5880493
E-Mail: info@leben-im-licht.de

14 + 12 =